Die Prüfung zum Bilanzbuchhalter – nützliche Tipps

Wer dem Ende der Bilanzbuchhalter-Weiterbildung entgegen rückt, der sollte sich auf jeden Fall auf die wichtige Prüfung vorbereiten. Doch genau dies ist es in der Regel, was den meisten Menschen sehr schwer fällt. Viele sind sehr aufgeregt oder lernen schlichtweg falsch. Um die Prüfung so gut wie möglich zu absolvieren, sollten deshalb einige Ratschläge beherzigt werden.

Als sehr hilfreich kann sich ein Zeitplan erweisen, nachdem der Teilnehmer lernen kann. Dieser sollte allerdings gut durchdacht sein, um verschiedene Dinge auf keinen Fall zu vergessen.
Wer seinen Zeitplan gestaltet, der könnte zum Einen schauen, welche Dinge nicht geprüft werden. Warum sollte man schließlich noch einmal etwas lernen, was ganz sicher in der Prüfung nicht vorkommt? Viel sinnvoller wäre es also, sich auf die Dinge vorzubereiten, die hundertprozentig geprüft werden.

Dahingehend sollte der Zeitplan nunmehr erstellt werden. Zu bedenken ist, dass niemand von heute auf morgen alle Sachen noch einmal wiederholen kann und das es auch wenig Sinn macht, einen ganzen Tag durch zu lernen. Deshalb ist es angebracht, den Zeitplan so zu gestalten, dass dieser mehrere Wochen vor der Prüfung beginnt. Es sollten unbedingt Ruhephasen eingeplant werden, die durchaus auch einmal einen ganzen Tag vorsehen können. Schließlich gehört zur guten Prüfungsvorbereitung auch, dass man sich entspannt. Jemand, der dauerhaft im Stress ist, wird sicherlich weniger gute Ergebnisse erzielen als jemand, der sich hin und wieder einmal etwas Ruhe gönnt und dadurch wieder zu sich selber findet.

Der Aufbau des Zeitplanes ist ebenfalls sehr wichtig. Hierbei kommt es darauf an, dass alle Themen nacheinander abgearbeitet werden. Wer an einem Tag fünf verschiedene Themen lernt, der weiß sicherlich nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Jeden Tag ein anderes Thema kann demnach deutlich besser behalten werden, sodass sich das Lernen auch wirklich auszahlen wird.
Wer sich das Lernen vereinfachen möchte, der sollte so schlau sein, sich bereits verfasste Zusammenfassungen zur Hand zu nehmen, als den Stoff komplett noch einmal durch zu arbeiten. Schließlich stehen in der Regel in einer Zusammenfassung die meisten relevanten Sachen, wenn auch in abgekürzter Form. Deshalb ist es auch wichtig, bereits von Anfang an in den Unterrichtseinheiten aufmerksam zu sein. So muss deutlich weniger Lernstoff aufgearbeitet werden.

Der Tag vor der Prüfung

Der Tag vor der Prüfung bedeutet für die meisten Menschen noch einmal richtigen Stress, der unbedingt umgangen werden sollte. Es ist deshalb sinnvoll, an diesem Tag noch einmal komplett abzuschalten und definitiv nicht mehr zu lernen. Was jetzt nicht im Kopf ist, wird auch nicht mehr hängen bleiben. Alle Unterlagen sollten demnach verbannt werden und keine Beachtung mehr finden. Wer sich gut auf die Prüfung vorbereitet hat, der braucht keine Angst zu haben und sollte vielmehr den Tag genießen.

Es gibt jedoch zwei Sachen, die spätestens am Tag vor der Prüfung erledigt sein sollten. Zum Einen sollten alle für die Prüfung wichtigen Arbeitsmaterialien und Unterlagen, beispielsweise Personalausweis und Stifte, bereits zurecht gelegt werden, damit auf keinen Fall etwas in Vergessenheit gerät. So müssen diese am Prüfungstag nur noch mitgenommen werden.

Weiterhin ist es sinnvoll, sich den Weg zur Prüfstätte schon einmal anzuschauen, zumindest dann, wenn man noch nie da war, was vor allem bei einem Fernstudium der Fall sein kann. Entweder fährt man den Weg schon einmal ab oder schaut sich zumindest schon einmal die entsprechende Wegbeschreibung an.

Der Tag der Prüfung

Der Prüfungstag wird wahrscheinlich einer der wichtigsten Tage im Leben eines Menschen sein. Genau deshalb sollte dieser auch so behandelt werden. Wichtig ist, dass der Prüfling auf keinen Fall zu spät kommt. Das rechtzeitige Losfahren, egal, ob mit dem PKW, dem Bus oder der Bahn, ist deshalb ein Muss. Verschlafen sollte niemand. Zu früh erscheinen ist nicht schlimm, zu spät erscheinen jedoch sehr.

Vor der ersten Prüfung sollte man die Ruhe bewahren und sich nicht durch andere Menschen verwirren lassen. Auch ist es wichtig, nicht noch einmal in die Lern-Unterlagen zu schauen. Dies wird zu diesem Zeitpunkt ohnehin nichts mehr bringen.

Um alle Prüfungsaufgaben so gut wie möglich lösen zu können, sollte man sich konzentrieren und die Aufgabenstellung vor allem genau durchlesen, lieber einmal mehr, als zu wenig, denn in der Hektik überlesen Viele immer wieder das Wesentliche.

Es ist wichtig, jede Frage zu beantworten, auch wenn sich der Geprüfte nicht sicher ist, ob die Antwort stimmt. Immerhin besteht aber die Chance darauf, dass sie stimmen könnte. Diese Chance sollte nicht verspielt werden. Wichtig ist allerdings, zunächst einmal all die Sachen zu beantworten, die man ganz sicher weiß und anschließend mit den Sachen weiterzumachen, bei denen man sich nicht so sicher ist. Hierbei ist wichtig, das aufzuschreiben, was einem als erstes in den Sinn kommt. Auf gar keinen Fall sollten Dinge zig mal geändert werden, denn dies hinterlässt keinen positiven Eindruck. Aus Zeitgründen sollte bei einer Prüfung immer auf diese Art und Weise verfahren werden. Das gesetzte Zeitlimit ist also im Auge zu behalten. Dies gilt auch für die Zeit nach der Beantwortung der Aufgaben. Sollte die gesamte Prüfzeit noch nicht vorüber sein, so bietet es sich an, verschiedene Dinge noch einmal zu prüfen. Wichtig ist allerdings, dass die Sachen nicht verschlimmbessert werden, denn auch dies kommt häufig vor. Lediglich auf korrekte Zahlen und Schreibweisen sollte das Augenmerk gerichtet sein. Auch die Aufgabenstellungen können noch einmal überprüft werden.

Und das gilt, sofern Beispiele verlangt werden: Viele Menschen neigen dazu, zu viele Dinge aufzuschreiben. Dies ist nicht nötig. Es sollen demnach die wichtigsten Beispiele aufgelistet werden, zumal es so ist, dass die meisten Prüfer ohnehin nur die benötigte Anzahl der Beispiele lesen.

Beim Beantworten der Fragen sollte darauf geachtet werden, allgemeine Fachausdrücke einzubauen. Sofern ein Fachausdruck gerade nicht auf der Zunge liegt, kann dieser auch umschrieben werden. Allerdings sollte dies nicht zur Gewohnheit werden, da auch dies einen sehr schlechten Eindruck hinterlassen könnte.

Selbstverständlich ist das oberste Gebot zur Teilnahme an einer Prüfung, dass die Hinweise und Anweisungen des Prüfers beachtet werden. Ist dies nicht der Fall, so kann es zu ernsthaften Konsequenzen kommen, die mitunter den Ausschluss von der Prüfung bedeuten könnten.

Das Wichtigste während einer Prüfung ist, die Nerven zu behalten. Deshalb sollten geplante Pausen-Zeiten auch unbedingt eingehalten und zu Erholungszwecken genutzt werden. Dabei ist es wichtig, nicht an die Prüfungsaufgaben zu denken, weder an die hinter sich liegenden noch an die folgenden.

Werden all diese Ratschläge beherzigt, sollte die Prüfung nur noch halb so schwer werden.



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